Bericht von der Landesarbeitstagung in Rangsdorf am 12. September 2018

Der Landesvorstand hatte in diesem Jahr zur Landesarbeitstagung des Landesverbandes Brandenburg im Fachverband der Kommunalkassenverwalter e.V. nach Rangsdorf ins Seehotel eingeladen. Mit einer Teilnehmerzahl von fast 150 Personen einschließlich der Gäste, Referenten und Fachaussteller durfte eine Rekordbeteiligung festgestellt werden. Für die Organisatoren ist dies der Beweis, dass die Themen der Tagung die Wünsche der Teilnehmer erfüllten. Der Landesvorsitzende Dietmar Liese freute sich in seiner Begrüßung über den großen Zuspruch und verband damit die Feststellung der gefestigten Wahrnehmung der Arbeit des Landesverbandes in den Kommunalkassen des Landes Brandenburg. In seinen Worten zur Einstimmung auf die Tagung ging er auf die Arbeit des Landesverbandes im Konzert des Gesamtverbandes mit seinen 13 Landesverbänden ein. Er berichtete kurz aus dem Zukunftskonvent des Gesamtverbandes und auf die dort festgestellte Notwendigkeit die Veränderungen im gesellschaftlichen Umfeld insbesondere zur ehrenamtlichen Arbeit bei der nachhaltigen Ausrichtung der Fachverbandsarbeit zu nutzen. Er sprach die Kolleginnen und Kollegen ganz persönlich an und rief sie auf sich den Verband mal von innen anzuschauen und über ein Engagement zu temporär zu Einzelthemen oder in Gremien des Landes- oder Bundeverbandes nachzudenken. Er lud offensiv dazu ein. Es gelte die Fach- und Vereinsarbeit auf mehrere, gerne jüngere Schultern zu verteilen. Zu weiteren Aussagen verwies er auf den Geschäftsbericht im Anhang zu diesem Bericht.

Er ging im Weiteren auf die Themen der Tagung ein und mahnte zur Digitalisierung in den Städten, Gemeinden, Ämtern und Landkreisen die Mitwirkung der Kommunalkasse und deren Leiter*innen und Mitarbeitenden an. Für ihn, so der Landesvorsitzende, sei dieses Thema von besonderer Bedeutung und werde die nächsten Jahre die Arbeit in den Kommunalverwaltungen verändern. Deshalb habe man sich für die Podiumsdiskussion am Vormittag im Plenum entschieden. Aber auch in den Workshops, darauf verwies der Vorsitzende, habe man aktuelle Themen der Kommunalkasse aufgegriffen.

Als Gäste der Landestagung begrüßte der Landesvorsitzende sodann den Bürgermeister der Gemeinde Rangsdorf Herrn Klaus Rocher, den Vertreter des Landkreistages in Brandenburg Herrn Dr. Holger Obermann, vom Städte- und Gemeindebund Brandenburg Frau Silke Kühlewind, von der TUIV-AG Brandenburg Herrn Wolfram Ebeling und vom Kämmererfachverband in Brandenburg die stellv. Vorsitzende Andrea Hollstein. Frau Kühlewind danke er besonders für die Vorbereitung des heutigen Hauptthemas und die Moderation der Vorträge und Diskussionsrunde. Als Gäste aus dem Fachverband hieß er die Bundesgeschäftsführerin Andrea Sommerfeld und Landesvorsitzenden Matthias Rose (Nordrhein-Westfalen), Matthias Melzig (Sachsen), Enrico Zuchandke (Sachsen-Anhalt), Rainer Lohse (Hessen), Uwe Fischer (Niedersachsen) und Mirko Spieckermann (Schleswig-Holstein), der als Teilnehmer der Podiumsdiskussion das Prozesshaus des Fachverbandes vorstellte. Er freute sich über die große Zahl der Gäste aus den anderen Landesverbänden. Sodann begrüßte er die weiteren Teilnehmer der Vortrags- und Diskussionsrunde, Frau Manuela Reichert (Landkreis Elbe-Elster), Herrn Stefan Klein (Landkreis Dahme-Spreewald), Herrn Volker Müller (Girosolution) und die Referenten der Workshops Herrn Christoph Hänel (Fa. Schüllermann), Herrn Stefan Jentsch (Unfallkasse Sachsen) und Frau Cathleen Positzki (Unfallkasse Brandenburg). Die vielen Fachaussteller bedachte er mit einem besonderen Willkommensgruß und dankte für deren Teilnahme.

Besonders richtete er seinen Dank an die Mittelbrandenburgische Sparkasse in Potsdam, die in diesem Jahr die Veranstaltung unterstützt und verwies auf die nicht zu übersehenden Aufsteller.

Sodann folgten die Grußworte von Bürgermeister Rocher, Herrn Dr. Obermann, Herrn Ebeling und Frau Sommerfeldt.

Fast pünktlich begann die Vortags- und Diskussionsrunde unter der Überschrift „Digitalisierung in den Kommunen – Die Kompetenz der Kommunalkasse ist gefragt!“. Alle Beteiligten stellten ihre Themenbereiche vor und gaben somit einen guten Überblick über die unterschiedlichen Dinge, die es bei der Digitalisierung in den Kommunen zu bedenken gibt. Mit der Vorstellung des Prozesshauses des Fachverbandes machte der Verband eine bisschen Eigenwerbung, da es sich um eine Entwicklung des Verbandes von Mitgliedern des VZV-Ausschusses für die Mitglieder des Fachverbandes ist. Frau Kühlewind moderierte die Vorträge und lies die Teilnehmer zur einer kurzen Abschlussdiskussion unter Ebeling zusammenkommen. Zum Abschluss bedankte sich der Landesvorsitzende ganz herzlich bei den Teilnehmern der Runde sowie Frau Kühlewind für die hervorragende Moderation.

Nach einer Kaffeepause mit Besuch der Fachausstellung eröffnete der Landesvorsitzende die Mitgliederversammlung. Zunächst trug er den Geschäftsbericht des Landesvorstandes vor. Die Landesgeschäftsführerin gab den Kassenbericht ab, dem die Kassenprüferin Perit Schenk-Niemann ihren Bericht anschloss und für die Entlastung des Vorstandes das Votum der Mitglieder abnahm. Dann ging es an die Wahlen. Als Landesvorsitzende wurde der Amtsinhaber Dietmar Liese für weitere 4 Jahre bestätigt. Mit der Aufgabe der Landesgeschäftsführung betraute die Mitgliederversammlung für zunächst 2 Jahre Frau Carina Sander von der Stadt Frankfurt neben ihrer Referententätigkeit im Vollstreckungsrecht. Die Landesschatzmeisterin wurde ebenfalls erneute für 4 Jahre in ihr Amt gewählt. Landesvorsitzender und Landesgeschäftsführerin betonten, dass es nun die letzte Amtszeit sein solle. Die Wahlen wurden abgeschlossen mit der Wahl von Josefine Flachsbart von der Gemeinde Kleinmachnow. Die Niederschrift über die Mitgliederversammlung finden Sie im Anhang zu diesem Bericht.

Beim Mittagessen konnten die Teilnehmer die Sonne am Rangsdorfer See genießen, sich stärken und über das Gehörte diskutieren. Dann ging es in die Workshoprunden. Hier befassten sich die Teilnehmer mit dem Datenschutz in der Verwaltungsvollstreckung im Lichte der EU-DSGVO, vorgetragen durch Steffen Wenzek vom Landesverband Brandenburg, der Sicherheit und dem Arbeitsschutz in der Kommunalkasse, referiert von Stefan Jentsch (Unfallkasse Sachsen) und Cathleen Positzki (Unfallkasse Brandenburg) sowie der Betrachtung der Offenen Posten und der Wertberichtigung im kommunalen Rechnungswesen, angeleitet durch Christoph Hänel von der Fa. Schüllermann.

Zwischen den Tagesordnungspunkten und den einzelnen Workshop-Runden besuchten die Teilnehmer immer wieder die Fachaussteller mit ihren interessanten und informativen Angeboten.

Gegen 16:30 Uhr endete die Landesarbeitstagung. Der Landesvorsitzende hatte sich bereits zum Abschluss der Mitgliederversammlung bei allen Teilnehmenden, den Referenten, Ausstellern, der Mittelbrandenburgischen Sparkasse und natürlich bei seinem Landesvorstand für die Unterstützung bedankt. Er verwies dabei auf die nächste Landesarbeitstagung im Jahr 2020.

Hinweis:
Eine Bildergalerie wird in Kürze eingestellt.

Landesarbeitstagung 2018